hibbelig, hubbelig, wibbelig
Stein
® by schtueck
Ich schritt im frühling durch meinen garten,
und trat auf einen harten,
wenn auch etwas unbedarften stein.
Ich will nicht gemein sein.
In meinem schritt gab ich ihm - zu bedenken,
einen recht heftigen tritt;
in dessen mitte.
„Ist dies hier die sitte“ zu erfahren war des steines bitte.
ich stemmte die hände in meine hüfte und verblüffte
den stein mit einer gegenfrage.
Und wenn ich dir sage dass mein fuß gar schmerzen litte durch diese unsitte;
Hier zu liegen in meinem garten und zu warten auf den friedlichen gänger des spazier,
der hier zu lustwandeln suchte und nun flucht angesichts der veruchten wucht,
klauen der pein und des schmerzes gar rein, durch die kluft des fußes bis hinauf ins gebein,
ich meine, es braucht nicht die muße der muse glaubhaft zu bescheinen dies ist ein schmerz der nagt an der wohlgemüten seele schutzhaftem nerz.
Terz. Meinte der Stein doch berechtigt wider zu sprechen zu sein.
Es war nicht seine absicht und sicht sei sowieso nicht sein ding, fing der wicht mir an zu erklären.
Einen bären, mir aufzubinden, ich wollt‘ ihm freilich leidlich gewähren.
So trat ich ihm, entgegen jeglicher sitte, erneut in dessen mitte.
Diesmal nur besser gezielt, so dass er zuhielt, auf nachbars garten, ich kann’s kaum erwarten, bis dieser fängt seinen schritt mit einem wohlverfehlten tritt auf einem gar harten, wenn auch etwas unbedarften…
...wurde im Genre Arschesie am 24. Januar 2010 erstellt , zuletzt verändert von schtueck am 25. Januar 2010

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